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IPTV News, Informationen und Know-How

Archiv für die 'IPTV Deutschland' Kategorie

Alles zum Thema IPTV in Deutschland

Jugendkanal Giga startet zweiten Kanal über IPTV

Erstellt von Redaktion am 18. Mai 2006

Der über Kabel und Satellit verbreitete Spiele- und Entertainment-Kanal Giga produziert ab 6. Juni einen eigenständigen Ableger als Internet-Stream.

Das teilte der Sender am heutigen Donnerstag mit. Bei einer Pressekonferenz zum Programmstart soll das IP-Fernseh-Projekt in den neuen Studios in Köln detailliert vorgestellt werden.

Giga 2 werde vollständig “auf die Bedürfnisse der wachsenden europäischen eSports-Community zugeschnitten sein”. Darunter versteht der Anbieter virtuelle Mehrspieler-Duelle etwa mit Titeln der EA-Sports-Reihe oder Strategietiteln wie Warcraft oder Half-Life über Netzwerk.

Der rund um die Uhr ausgestrahlte Internet-Stream kann von jedem mindestens
Sechzehnjährigen gegen eine geringe Monatsgebühr abonniert werden. Produziert werden täglich sechs Stunden Programm mit zum Teil englischsprachigem Kommentar. Weiterhin sollen Live-Feeds von Online-Turnieren die Zielgruppe zum Abonnement reizen. Genauere Angaben zu Kosten und technischen Mindestanforderungen machte die federführende Giga Digital Television GmbH bislang nicht.

[Quelle: Sat+Kabel]

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Deutsche Beach-Volleyball Meisterschaft - live und kostenlos über IPTV

Erstellt von Redaktion am 18. Mai 2006

ArtVoice und Kupconcept übertragen exklusiv die Meisterschaftsserie live über IPTV

Grünwald/München, 18. Mai 2006. Die Smart-Beach-Tour 2006 und die Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften werden von ArtVoice und Kupconcept in Kooperation mit dem Veranstalter SportsandEvents und dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV) erstmalig live ins Internet übertragen. Die Turniere der höchsten deutschen Beach-Serie finden von Mai bis Ende August an neun Stationen zwischen Rügen und München statt. Anfang September werden dann die deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand ausgetragen. Durch die Live-Übertragung auf dem eigenen IPTV-Channel www.beach-tv.de sind die Spiele für jedermann kostenlos über das Internet zu sehen. Außerdem können die Höhepunkte der Events und die Entscheidungsspiele auch jederzeit im On-Demand-Bereich des Senders abgerufen werden.

Für die Live-Übertragung des Sport-Events stellt ArtVoice, führender Anbieter von IP-basierten Fernsehsendern, als technischer Dienstleister die Kamerateams zur Verfügung und ist für die Ausstrahlung auf dem IPTV-Sender Beach-TV verantwortlich. ArtVoice hat sich auf die Entwicklung und den Betrieb von IP-basierten Fernsehsendern spezialisiert und hat bereits 230 IPTV-Sender aufgebaut. Auf www.beach-tv.de oder auf www.smart-beach-tour.de unter der Rubrik ‘IP-TV’ können die Zuschauer nun alle wichtigen Sonntagsspiele der Smart Beach Tour an den Spielwochenenden live und kostenlos verfolgen oder im Anschluss daran im On-Demand-Bereich abrufen. Zur Nutzung des Service wird lediglich ein DSL-Anschluss oder eine vergleichbare Breitbandanbindung benötigt.

Die Smart-Beach-Tour 2006 hatte ihren Tourauftakt Anfang Mai in Bonn und endet im August mit dem Turnier am Münchner Flughafen. Seit diesem Jahr ist die Tour die höchste deutsche Beach-Volleyball-Serie und somit wichtige Qualifikationstour für die Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften Anfang September in Timmendorfer Strand. Nach den beiden ersten bereits live übertragenen Turniere in Bonn und Leipzig folgen sieben weitere Spieltermine quer durch die Bundesrepublik: am 20./ 21. Mai in Essen, am 8./9. Juli in Dresden, am 15./16. Juli auf Rügen, am 22./23. Juli in St. Peter-Ording, am 29./30. Juli auf Fehmarn, am 12./13. August in Köln, am 19./20. August in München und das große Finale am 2./3. September in Timmendorfer Strand.

Über ArtVoice:

Die ArtVoice-Gruppe ist Patentinhaber zur Abwicklung laufender Programme über IP-basierte Medien. Sie ist spezialisiert auf Entwicklung, Herstellung, Vermietung und Verkauf sowie den Betrieb IP-basierter TV-Sender. Unter IPTV versteht man die Verbreitung von Fernsehinhalten über den weltweiten Standard des Internet-Protokolls (IP). Über IPTV ausgestrahlte Sendungen können an jedem Ort der Welt und über verschiedene Geräte empfangen werden, egal ob über den herkömmlichen Fernseher, PC oder Laptop, Handy, PDA oder andere digitale Geräte. Mit der IPTV-Technologie können Unternehmen, Verlage, Radiosender, Verbände, Parteien oder Privatpersonen eigene TV-Sender kostengünstig aufbauen und ihre Inhalte und Botschaften zielgruppengenau verbreiten. Das Angebot der ArtVoice-Gruppe bietet ein breites Leistungsspektrum: vom 24/7-Einzelsender über die Multichannel-Station und das Multichannel-Portal bis hin zu POS-TV für Walk-by-Stationen. Aktuell gibt es in Deutschland bereits 230 IPTV-Sender, darunter Unternehmenssender wie BMW-TV, Bayer-TV und SEAT-TV, Branchensender wie Filmguide-TV.com, Medizin-TV.com und Travelguide-TV.com, Spartensender wie Game-TV.com, Clip-TV.net, Fashionguide-TV.com und Musical-TV.com, Schulungssender wie Musikschul-TV.com und Tanzschul-TV.com sowie weitere Messe-, Sport- und Infotainment-Sender.

Weitere Informationen:
ArtVoice Internet-Service GmbH,
René Hartmann,
Bavariafilmplatz 3,
82031 Grünwald,
Tel.: 089 - 744 88 88-23,
Fax: 089 - 744 88 88-29,
E-Mail: beach-tv@artvoice.de ,
Internet: www.artvoice.de

Pressekontakt:
Konzept PR GmbH, Andrea Finkel,
Karolinenstr. 21,
86150 Augsburg,
Tel.: 0821 - 343 00 15,
Fax: 0821 - 343 00 77,
E-Mail: a.finkel@konzept-pr.de ,
Internet: www.konzept-pr.de

Link zur Pressemitteilung: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=233582

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Kabelmesse Anga mit Schwerpunkten Digital-TV, HDTV und IPTV

Erstellt von Redaktion am 18. Mai 2006

Bei der am 30. Mai in Köln beginnenden Kabelmesse Anga, zu der mehr als 300 Aussteller erwartet werden, stehen die Themen Digital-TV, HDTV und IPTV im Vordergrund.

Vorgestellt werden unter dann anderem neue Technologien, mit denen HDTV-Satelliten-Signale in Kabelnetze eingespeist werden können, Lösungen für MPEG4-AVC-Encoding, Signalverschlüsselungsanwendungen und neue, bereits im Vorfeld angekündigte Festplatten- und DVB-Receiver. Im Bereich DSL-Fernsehen sind nach Angaben des Veranstalters am Mittwoch Komponenten für die Realisierung von den gerade in Mode gekommenen IP-Diensten zu sehen.

Die Eröffnungsveranstaltung der Fachmesse, die sich in diesem Jahr auf 20.000 Quadratmetern ausbreitet, beginnt um 9:30 Uhr im Congress-Centrum Ost der Koelnmesse. Direkt im Anschluss diskutieren die Geschäftsführer von Kabel Deutschland, UnityMedia und NetCologne mit den DSL-Anbietern HanseNet und T-Online über den Breitbandmarkt der Zukunft. Insgesamt werden sechs kostenpflichtige Strategiepanels u.a. mit Astra, Eutelsat und Premiere und neun Technikpanels zu HDTV, Video-on-Demand oder Conditional Access angeboten. Dabei ist auch eine angeregte Diskussion über das von SES Astra geplante Digital-TV-Entgelt per Satellit zu erwarten.

Der Messebesuch kostet 15 Euro täglich, eine Dauerkarte (drei Tage) muss mit 20 Euro einkalkuliert werden. Für Tageskarte des Kongresses wollen die Veranstalter 120 Euro kassieren, eine Dauerkarte soll 150 Euro kosten. Messe und Kongress sind für Fachbesucher ausgelegt.

[Quelle: Sat+Kabel]

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IPTV: Telekom nimmt Beckenbauer als Fußball-Experten unter Vertrag

Erstellt von Redaktion am 18. Mai 2006

Die Deutsche Telekom hat Franz Beckenbauer als Experten für die künftige Fußballberichterstattung im Internet unter Vertrag genommen.

“Beckenbauer wird Experte für unsere zukünftige Fußball-Berichterstattung”, unterstrich ein Konzernsprecher am Mittwoch in Bonn und bestätigte damit eine Meldung der Internet-Ausgabe der “Bild“-Zeitung. Der Vertrag sei bereits unterzeichnet. Damit steht der seit Monaten schwelende Streit zwischen der Telekom und der Deutschen Fußball-Liga (DFL) kurz vor der Eskalation.

Die Telekom hat Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga erworben und will diese über ihr geplantes VDSL-Netz übertragen. Als Produzent von Inhalten ist dem Vernehmen nach der TV-Bezahlsender Premiere vorgesehen. Die Internet-Rechte könnten nach Ansicht von Premiere-Chef Georg Kofler auch für eine Übertragung über Kabel, Satellit und Antenne genutzt werden. Der Ausschreibungstext lasse dies klipp und klar zu, sagte er auf der Hauptversammlung in München (SAT+KABEL berichtete).

[Quelle: Sat+Kabel]

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Premiere kämpft weiter um Bundesliga-Rechte

Erstellt von Redaktion am 17. Mai 2006

IPTV PremiereMünchen . Premiere-Chef Georg Kofler gibt den Kampf um eine Übertragung der Fußball-Bundesliga nicht auf. “Das erste Spiel beginnt am 11. August, bis dahin ist alles möglich”, sagte Kofler am Mittwoch bei der Premiere-Hauptversammlung. Premiere sei weiterhin in Verhandlungen, die Spiele über ein Internetsignal, dem sogenannten IPTV, auf die Fernseher seiner Kunden zu bringen.

“Für den Kunden ist es egal, ob er die Bilder über IPTV oder das normale Signal auf den Schirm bekommt”, sagte Kofler. Derzeit verfügten bereits 90 Prozent der Premiere-Kunden über einen Internetanschluss. Lizenz-Inhaber für die IPTV-Rechte ist die deutsche Telekom. “Wir reden mit möglichen Partnern”, sagte Kofler. “Wie eine sinnvolle Kooperation aussehen kann, bitte ich Sie einfach abzuwarten”, fügte Kofler hinzu.

Der Premiere-Chef betonte, dass sich sein Unternehmen bereits seit rund einem Jahr mit dem Thema IPTV unabhängig von der Diskussion um die Bundesligarechte beschäftige, da Premiere nach dem Vorbild des englischen Pay-TV-Anbieters BSkyB endlich rückkanalfähig sein müsse, damit es seinen Zuschauern interaktive Angebote machen könne. Entsprechende Empfänger-Boxen seien ab August verfügbar.

[Quelle: RP-Online.de]

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Deutschlands erstes IPTV-Angebot startet mit tv.gusto

Erstellt von Redaktion am 11. Mai 2006

IPTV TV Gustotv.gusto gehört zu den TV-Sendern, die zum Start von IPTV (Internet Protocol Television) in Deutschland mit an Bord sind. Die Hamburger HanseNet bietet ihren Kunden ab dem 11. Mai 2006 die Möglichkeit, Fernsehprogramme via DSL zu empfangen.

„Wir freuen uns, dass der Startschuss zu IPTV nun gefallen ist und wir mit tv.gusto von Anfang an dabei sind“, so Jörg Schütte, Geschäftsführer von tv.gusto. „Zum einen können wir durch diese neue Empfangsmöglichkeit noch mehr Zuschauern den Zugang zu unserem kulinarischen Programm ermöglichen – zum anderen bietet die Verbindung von Internet und TV die Grundlage für innovative Werbeformen.“

Der junge TV Sender erfreut sich bereits einer hohen technischen Reichweite. Bis zum Jahresende wird tv.gusto knapp 20 Millionen Zuschauer über Astra digital und digitale Kabelnetze erreichen. Durch die Ausstrahlung des Programms über IPTV erschließt sich tv.gusto ein neuer Verbreitungsweg, der in Kürze durch das Angebot von Video on Demand ergänzt wird.

Weitere Informationen unter www.tvgusto.com

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ProSiebenSat.1-Gruppe und HanseNet schließen IPTV-Vertrag

Erstellt von Redaktion am 11. Mai 2006

ProSiebenSat.1-Gruppe und HanseNet schließen IPTV-Vertrag - DSL-Kabelverbreitung der Free- und Pay-TV-Sender der Gruppe - Neues IPTV-Angebot “Alice homeTV” startet heute

IPTV ProsiebenMünchen (ots) - Die ProSiebenSat.1 Media AG hat mit der HanseNet Telekommunikation GmbH einen IPTV-Vertrag geschlossen. Die Free- und Pay- TV-Sender von Deutschlands führendem TV-Unternehmen werden damit auch über das DSL-Kabelnetz des Telekommunikationsanbieters verbreitet, der unter dem Markennamen “Alice” auftritt. Sat.1, ProSieben, kabel eins, N24 und 9Live sowie ab 1. Juni die Pay-TV-Sender Sat.1 Comedy und kabel eins classics sind damit Bestandteil des Free-TV- und Pay-TV-Pakets von “Alice HomeTV”. Das neue IPTV-Angebot von Hansenet wurde zum Start heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt.

Guillaume de Posch, Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media AG: “IPTV komplettiert das Triple Play der ProSiebenSat.1-Gruppe. Unsere Programme sind damit über alle derzeit verfügbaren Netze zu empfangen. IPTV bietet Interaktivität; dies wird die Entwicklung neuer Angebote fördern. Der Zuschauer wird von der neuen Vielfalt profitieren.”

Im ersten Quartal 2006 hat die ProSiebenSat.1-Gruppe bereits ITPV-Verträge für Deutschland mit T-Online und Telefónica
abgeschlossen. Die Angebote sollen im Laufe des Jahres starten. In Österreich sind die Sender der ProSieben- Sat.1-Gruppe per DSL über “aonDigital TV” erreichbar. Das IPTV-Angebot der Telekom Austria wurde im Mai 2006 zunächst in Wien gelauncht. Bei der Pro-SiebenSat.1-Gruppe ist die neue Tochter SevenSenses für IPTV zuständig. SevenSenses verantwortet darüber hinaus die Pay-TV- und Video-on-Demand- Angebote der Gruppe.

[Quelle: Presseportal.de]

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ARD/ZDF drohen Telekom mit Boykott

Erstellt von Redaktion am 10. Mai 2006

Hamburg - Das geplante Internetfernsehen (IPTV) der Deutschen Telekom muss möglicherweise ohne Sendungen wie “Tagesschau” oder “Wetten, dass..?” auskommen.

“Unter den derzeitigen technischen Bedingungen gibt es von uns kein Signal”, sagte ZDF-Produktionsdirektor Andreas Bereczky der “Financial Times Deutschland” (Donnerstagausgabe) am Rande einer Fachkonferenz in München.

Auch die ARD werde ihr Programm nicht für das TV-Angebot der Telekom zur Verfügung stellen. Bereczky begründete laut Zeitung seine Haltung damit, dass die von Europas größtem Telefonkonzern favorisierte IPTV-Software von Microsoft wichtige europäische Fernsehstandards nicht unterstütze. “Wir bestehen darauf, dass dies zunächst geändert wird”, sagte er. Die Telekom will ab Sommer unter dem Namen T-Home ein TV-Paket mit mehr als hundert Kanälen über das Internet anbieten.

IPTV Ard LogoDas Problem ist dem Blatt zufolge die von der Telekom verwendete Technikplattform, die in wesentlichen Teilen vom US-Softwarekonzern Microsoft kommt. Kritikern zufolge sei die so genannte Middleware des Windows-Konzerns mit anderen Lösungen nicht kompatibel. Zudem unterstütze sie wichtige Fernsehstandards wie DVB-IPI nicht. “Wenn ich höre, dass die Telekom mit Microsoft kooperiert, da wird mir ganz anders”, sagte Herbert Tillmann, der Vorsitzende der Produktions- und Technikkommission von ARD und ZDF laut Zeitung. Man bevorzuge offene Standards und wolle sich der Plattform von Microsoft nicht ausliefern.

[Quelle: Digitalfernsehen.de]

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IPTV-Boom: Internet-TV wird konkurrenzfähig

Erstellt von Redaktion am 9. Mai 2006

Oberhausen - Internet und Breitbandtechnik wachsen sich zu einer ernsten Konkurrenz für das herkömmliche Fernsehen und dessen Verbreitungswege aus.

Handy-TV und Video on Demand sind zwei Schlüsselworte, die den Trend zum maßgeschneiderten Fernsehen für individuelle Bedürfnisse der Zuschauer kennzeichnen.

Das Internet-Fernsehen boomt und leitet damit womöglich schneller als gedacht die schon lange vorhergesagte Konvergenz von TV und Internet ein. Doch welche Inhalte soll das Internet-TV zeigen? Welche Rolle können dabei Kurzfilme spielen? Gerade die letzte Frage stand im Mittelpunkt einer Podiumsrunde, bei der sich am Dienstag Experten auf den Kurzfilmtagen in Oberhausen austauschten.

Unter dem Titel “Internet-TV: Eine Zukunft für kurze Formate?” stellten die Medienmanager neue Initiativen und Plattformen für das Internet-TV vor und versuchten, einen Blick in die sich rasch wandelnde digitale Medienzukunft zu werfen. Der Analyst Daniel Schmitt von der Fachzeitschrift “Screen Digest” wagte die Prognose, dass es bis 2009 in Europa und den USA mehr Haushalte mit Internet-TV geben werde als solche mit herkömmlichem Pay-TV. Während es 2005 erst 2,3 Millionen Nutzer kostenpflichtiger Internet-TV-Angebote gab, werde diese Zahl bis 2010 rapide auf 35 Millionen steigen.

Schmitt verwies darauf, dass parallel dazu der Anteil von Breitbandanschlüssen mit hoher Übertragungsgeschwindigkeit gegenüber den bisher vorherrschenden schmalbandigen Verbindungen wachsen und bis zum Jahr 2010 den Löwenanteil ausmachen werde. “Damit verschwinden auch die Engpässe, die bisher häufig noch die Übertragung von Spielfilmen beeinträchtigen”, so Schmitt.

Stefan Lechère, Stratetic Publishing Manager von Google France, stellte das Google-Videoportal vor, mit dem sich zumindest erahnen lässt, wohin der Zug fahren könnte. Seit Januar dieses Jahres bietet der Ableger des bekanntesten Internet-Suchmaschinen-Anbieters bereits Tausende Kurzfilme an, die auch auf den Personal Computer oder mobile Endgeräte wie den populären iPod von Apple heruntergeladen werden können. “Der Zugang ist frei, so dass jeder Filmemacher seine Arbeit auf die Plattform laden und dabei selbst entscheiden kann, ob er sie kostenlos oder - etwa bei hoher Bildauflösung - gegen eine Gebühr zugänglich macht”, erläutert Lechère.

Klasse statt Masse - diese Maxime verfolgt im Kontrast zum “big player” Google der kleine britische Anbieter, der sich als inspirative Werkschau zeitgenössischer Bewegtbilder versteht. Die Online-Galerie präsentiert im Internet kostenfrei eine große Bandbreite an Filmen bereits bekannter und aufstrebender Künstler wie John Smith oder David Blandy. Allerdings setzte tank.tv auf eine strenge qualitative Auswahl der Produktionen, um dem Publikum eine klare Orientierung zu ermöglichen. “Deshalb wechseln wir das Programm jeden Monat und stellen jeweils nur 15 bis 20 Künstler mit je einem Kurzfilm vor”, sagte die Kuratorin Philine von Guretzky.

Wieder einen anderen Ansatz verfolgt der niederländische öffentlich-rechtliche Fernsehsender VPRO, der schon 2004 in die Entwicklung digitaler Themenkanäle eingestiegen ist. Seitdem bietet VPRO das mehrfach ausgezeichnete alternative Musikportal “3voor12″ und das Qualitätsfilmportal cinema.nl an, die sich durch einen hohen Service-Grad für die Nutzer auszeichnen.

Beim Musikportal 3voor12.vpro.nl, das Songs und Musikvideos in niederländischer Sprache zum Herunterladen anbietet, stellte sich heraus, dass das Volumen für die meistgefragten 25 Titel entgegen den Erwartungen nur 23 Prozent betrug. Mithin verteilt sich die Masse der Nachfrage auf einen viel größeren Bestand an Titeln, der bei den Songs schon auf 4400 gewachsen ist. Es komme also auf einen langen Atem an, sagte der VPRO-Projektmanager Gertjan Kuiper und fügte hinzu: “Der Aufbau eines Archivs lohnt sich auf jeden Fall.”

[Quelle: Digitalfernsehen.de]

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Mittelständische Kabelnetzbetreiber drohen Arena

Erstellt von Redaktion am 8. Mai 2006

Weil Arena nicht mit dem Verband der mittelständischen Kabelnetzbetreiber über die Einspeisung seines Angebots verhandeln will, drohen diese mit T-Online

Rund 12 Millionen Kabelhaushalte werden in Deutschland nicht von den drei großen Netzbetreibern Unity Media, Kabel BW oder Kabel Deutschland versorgt, sondern von unabhängigen mittelständischen Kabelnetzbetreibern. Da Arena, das Ende vergangenen Jahres die Pay-TV-Rechte für die Fußball-Bundesliga erworben hat, jedoch nicht mit deren Verband FRK über die Einspeisung verhandeln will, droht dieser jetzt mit einem Abwandern zu T-Online.

Heinz-Peter Labonte, Vorstandssprecher des Fachverbands Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen (FRK), der die mittelständischen Kabelnetzbetreiber vertritt, sagte, Arena sperre damit immerhin rund ein Drittel der deutschen Kabelhaushalte aus. Die ablehnende Haltung von Arena resultiere aus durch “Unkenntnis der Marktstrukturen und sprachlich bedingte Kundenferne verursachte Fehler”. Damit trete Arena 12 Millionen Kabelhaushalten “gegen das Schienbein”. Mit der Entscheidung, die mittelständischen Kabelnetzbetreiber zu ignorieren, werde Arena die selbst gesetzten Reichweitenziele in absehbarer Zeit nicht erfüllen können, ist Labonte überzeugt.

Eine Ausweichmöglichkeit hat der FRK allerdings auch schon im Auge. So strebe man nun Gespräche mit der Deutschen Telekom über eine Weiterverbreitung der Bundesliga-Übertragungen an, da viele der im FRK zusammengeschlossenen Firmen ohnehin schon Internetdienste anbiete. T-Online hat ab der kommenden Saison die Internetübertragungsrechte für die Bundesliga erworben.

Die Drohung des FRK ist nicht das einzige Problem, vor dem Arena wenige Monate vor dem Start der neuen Saison steht. So gibt es nach wie vor auch keine Einigung mit dem größten Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland. Auch mit Kabel BW wurde noch kein Vertrag abgeschlossen. Und bei Premiere versucht man ebenfalls noch über das Hintertürchen IPTV an Bundesliga-Livebilder zu kommen.

[Quelle: DWDL.de]

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