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IPTV News, Informationen und Know-How

Archiv für die 'IPTV Ausland' Kategorie

Alles zum Thema IPTV im Ausland

China Radio International erhält IPTV-Lizenz

Erstellt von Redaktion am 17. Oktober 2006

IPTV China RadioDie chinesische staatliche Verwaltungsabteilung für Fernseh, Film und Radio (SARFT) hat eine weitere Lizenz für das Internet Protocol TV (IPTV) erteilt. Wie die Shanghai Securities News berichtet, erhält das staatliche China Radio International (CRI) die vierte Lizenz. Eine weitere soll demnächst das China National Radio (CNR) erhalten.
Im Besitz einer IPTV-Lizenz sind bereits die Shanghai Media Group (SMG), die China Central Television (CCTV) und die Southern Media Corp.
Für die Shanghai Media Group (SMG) wird das IPTV zur Zeit durch die Festnetzanbieter China Telecom und China Netcom getestet.
Der Aufbau des IPTV wird verstärkt vorangetrieben, so dass es zu den olympischen Spielen 2008 voll funktionstüchtig ist. Man erwartet darüber Einnahmen von etwa 231 Mio. USD.

[Quelle: Emfis.com]

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Microsoft plant Windows-TV zur Geldbeschaffung

Erstellt von Redaktion am 12. Mai 2006

Digitaler Werbemarkt soll Online-Dienste finanzieren

Der Softwaregigant Microsoft hat auf der Suche nach neuen Geldquellen nun den Fernsehmarkt ins Visier genommen und plant laut Microsoft-Manager Chris Dobson ein eigenes Programmangebot. Details wurden noch nicht verlautbart. Dobson bezweifelte aber in einem Interview mit dem Magazin Werben & Verkaufen, dass für den Softwarekonzern die Übernahme einer großen TV-Gruppe wie ProSiebenSat.1 in Frage komme. Der Microsoft-Österreich-Sprecher Thomas Lutz erklärte, dass Windows-TV als Plattform zu verstehen sei, die für den Content verschiedener Partner offen stehe.

Finanzierung von Online-Diensten
Windows TV soll neue Geldquellen erschließen, um die unentgeltlichen Online-Dienste Office Live, Windows Live und Xbox Live zu finanzieren. Mit der etwas irreführenden Bezeichnung Office Live ist keine Browser-Version der Office-Produkte gemeint, sondern eine Webhosting-Plattform, die es Kleinunternehmen ermöglichen soll ihre Webpräsenz zu gestalten. Unter Windows Live versteht man ein Online-Portal, das ähnliche Dienste wie MSN und Hotmail mit einigen Erweiterungen anbietet und Xbox Live ist eine Online-Spieleplattform.

Terrain zurückerobern
Da der digitale Werbemarkt ein “beachtliches Potenzial” entwickle, wie Dobson meint, könne Microsoft nicht wie bisher auf Abos und Bezahlmodelle setzen. Derzeit werden weltweit neue Vermarktungs- einheiten für Online-Werbung aufgebaut, um an die Konkurrenten Google und Yahoo verlorenes Terrain zurückzuerobern. Diese haben großen Erfolg bei der Vermarktung von bezahlten Werbe-Links, so genannten “Sponsored Links”. Der Softwarekonzern sieht sich aber im Vorteil, da er eine größere Produktpalette zur Werbevermarktung zur Verfügung habe.

Keine Kooperation mit T-Online
Mit dem Medium Fernsehen macht Microsoft in Deutschland derzeit eher schlechte Erfahrungen. Die IPTV-Plattform des Konzerns wird von den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF heftig kritisiert. Diese beklagen das Fehlen wichtiger Standards und schließen deshalb eine Kooperation mit T-Online aus, die ein TV-Angebot basierend auf der Microsoft-Lösung starten wollen. Andere Medien, wie BBC oder British Telecoms, arbeiten bereits ohne Probleme mit der Microsoft TV IPTV Edition, wie Lutz betont.

[Quelle: Pressetext]

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BBC will Online-Angebot deutlich ausbauen

Erstellt von Redaktion am 6. Mai 2006

CBS startet Internet-Kanal - ABC und Fox ebenfalls mit IPTV-Angeboten

06.05.2006 - Die britische BBC will in den nächsten Jahren den Online-Bereich deutlich ausbauen. Neben neuen On-Demand-Angeboten, von denen man sich eine deutliche Magnetwirkung und Belebung des Onlinesektors verspricht, sollen künftig auch Unterhaltungs-, Nachrichten- und Bildungssendungen im Internet angeboten werden. In erster Linie verspricht sich die BBC von diesem Schritt die Bindung jüngerer Zuschauergruppen.

Bereits im März 2006 hatte die britische Regierung die Finanzierung der staatlichen BBC bis zum Jahr 2016 unter Auflagen sichergestellt. Dazu zählt beispielsweise die Ausrichtung der BBC-Programme als “populäres Qualitätsangebot”.

CBS präsentiert kostenlosen TV-Kanal im Internet

Der amerikanische Kanal CBS hat in dieser Woche einen kostenfreien Internet TV-Kanal auf den Weg gebracht. Dieser zeigt zahlreiche Serienproduktionen und Shows. In den kommenden Monaten sollen mehr als 2 600 Titel und über 10 000 Programmstunden zum Abruf zur Verfügung stehen. Zusätzlich sollen auch exklusive Previews für kommende Sendungen gezeigt werden. Täglich soll das Angebot um fünf neue Videos vorgesehen. Durch Sponsoring-Partner soll der kostenfreie Abruf erhalten werden, in Deutschland steht das Angebot jedoch noch nicht zur Verfügung.

Voraussetzung für die Nutzung ist eine DSL-Anbindung sowie der Microsoft Media Player ab Version 9.0 sowie der Internet Explorer 6. Alternativ kann auch der Firefox 1.0 mit Realplayer Plug-In verwendet werden.

US-Privatsender ABC und Fox starten IPTV-Projekte

Die amerikanischen Privatsender ABC und Fox wollen mit ihren IPTV-Projekten nach Angaben einer Studie von Strategy Analytics rund 22 Millionen Kunden erreichen. Dies entspricht etwa der Hälfte der amerikanischen Haushalte, die bereits über die Telefonleitung Breitbanddienste nutzen. Wegen der enormen Abrufzahlen war das von ABC erst Ende April gestartete Angebot vor wenigen Tagen kurzfristig wegen Überlastung vom Netz genommen worden.

Weit mehr als die Hälfte der im Auftrag von Strategy Analytics befragten Haushalte hat dabei Interesse an kostenfreien IPTV-Angeboten angemeldet.

[Quelle: Xdial.de]

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webfreetv.com setzt auf Wachstumsmarkt IPTV

Erstellt von Redaktion am 27. April 2006

Video-on-demand-Plattform soll im Herbst starten

Die webfreetv.com Multimedia Dienstleistungs AG sieht in IPTV ( (Internet Protocol Television) einen grossen Wachstumsmarkt und will mit dieser Technologie punkten. Die jüngsten Präsentationen bei Investoren und Fondsmanagern hätten gezeigt, dass diese die Einschätzung der Marktsituation vollinhaltlich bestätigen, so der neue webfreetv-Vorstand Rudolf Fußi (im Bild) in einer Aussendung.

Die webfreetv.com biete IPTV-Portale für Grosskunden, Verbände und Parteien an, die neben den Streaming-Tools zum Abspielen von Video- und Filmbeiträgen, auch die Kommunikationstools Microsite, Videomailing, Video-Pressemeldungen, Video-Visitkarten, Daily Magazines und Newsflashes enthalten. Der Mehrwert für den Kunden sei dank Breitbandinitiativen der öffentlichen Hand und Digital-TV beträchtlich und daher sei es nur logisch, dass ein “enormer Bedarf für unsere Produktpalette” vorhanden sei.

Das Unternehmen arbeite bereits an einer Video-on-demand-Plattform, die im Herbst starten soll und Download-Tools zum Erwerb oder freiem Herunterladen von Spielfilmen, Serien und Dokumentationen beinhalten werde. Im privaten Softwaresektor wird durch die neu entstehenden Tools der Versand und die Verteilung von eigenerstellten Filmen forciert.

[Quelle: Wirtschaftsblatt.at]

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Telefonica und Lucent arbeiten bei Einführung von IPTV zusammen

Erstellt von Redaktion am 20. April 2006

Der Telekommunikationsausrüster Lucent Technologies unterstützt als Partner der spanischen Telefonica die weltweite Einführung von IPTV-Diensten durch den Telekommunikationskonzern. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute in Miami, Florida, von Cesar Alierta, Chef der Telefonica, und Lucent-Chefin Patricia Russo unterzeichnet.

Danach übernimmt Lucent die weitere Entwicklung und Netzeinführung von Telefonicas IPTV-Middleware-Plattform “Imagenio” und entwickelt neue Funktionalitäten. Zudem vermarktet Lucent die Plattform weltweit an Service Provider. Zu diesem Zweck gründet Lucent Forschungs- und Entwicklungszentren für IPTV in Madrid und Huesca (Spanien) sowie in Sao Paulo, Brasilien, um den lateinamerikanischen Markt zu bedienen. Alle drei Zentren werden mit den Bell Labs kooperieren. Lucent Worldwide Services, die Dienstleistungssparte von Lucent, integriert die Multi-Vendor-IPTV-Ausrüstung zunächst in Telefonicas Netzen in Brasilien, Chile, Spanien und Tschechien. In Zukunft sollen weitere Länder folgen.

Wie Vicente San Miguel, General Director für Infrastructure und Information Systems der Telefonica erklärte, hat man mit Lucent bereits bei der Markteinführung des IPTV-Dienstes “Imagenio” in Spanien zusammengearbeitet, wo man heute mehr als 250.000 Kunden bediene.

Der IPTV-Dienst “Imagenio” bietet Abonnenten in Spanien die digitale Übertragung von TV- und Audio-Inhalten. Mit dem Video-on-Demand-Service können Zuschauer Filme, Dokumentationen, Konzerte, Fernsehshows und Nachrichtensendungen zu beliebiger Zeit sehen und diese mit den von einer DVD bekannten Funktionen steuern (einschließlich Play, Stopp, Vorlauf, Rücklauf, Pause, automatische Sprachauswahl)

[Quelle: de.internet.com]

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Öffentlich-rechtliches Fernsehen in den USA will per IPTV senden

Erstellt von Redaktion am 19. April 2006

Das öffentlich-rechtliche Public Broadcasting System (PBS) will in den USA seine Fernsehinhalte künftig auch per IPTV verbreiten.

Das kündigte das Unternehmen am Dienstag an. Den Angaben zufolge stehen nicht alle Inhalte kostenfrei zur Verfügung. Um das Angebot, das unter anderem hochwertige Dokumentationen beinhaltet, zu vermarkten, soll nun ein Technologiepartner gesucht werden. Vorstellbar sei eine Kooperation mit Apple, um TV-Beiträge über iTunes gegen eine geringe Gebühr anzubieten, hieß es. Anders als in Deutschland, wo Rundfunk staatsfern sein muss, bezieht das öffentlich-rechtliche Fernsehen in den USA einen großen Teil seiner Einnahmen aus Steuermitteln.

[Quelle: Sat+Kabel]

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IPTV auf Realität abgekühlt

Erstellt von Redaktion am 19. April 2006

Trotz des Hypes um IPTV wird es in Deutschland nicht so schnell zu Sache gehen. Einen großen Vorteil haben die IPTV-Anbieter aber gegenüber traditionellen Pay-TV-Anbietern: die Interaktivität.

Die Anbieter von IPTV in Westeuropa werden es auch in Zukunft nicht leicht haben, meinen die Experten von Gartner und begründen das mit der bestehenden Infrastruktur. Denn die vorhandenen Angebote der Pay-TV-Anbieter und der terrestrischen Free-to-Air-Provider sind qualitativ nicht unattraktiv. So müssten die IPTV-Carrier erst einmal mit niedrigpreisigen Services und Bundles genügend Abonnenten gewinnen. Entsprechend langsam soll der Umsatz aus diesen Diensten steigen. Gartner prognostiziert einen Anstieg von 336 Millionen Euro in 2006 auf drei Milliarden Euro in 2010. Im Jahr 2006 soll die jährliche Wachstumsrate für IPTV noch bei 98 Prozent liegen, zum Ende der Dekade dann nur noch bei 22 Prozent.

In Deutschland sind traditionell die Pay-TV-Abnehmer spärlicher gesät, auch aufgrund der vielen Free-TV-Kanäle. Gartner schätzt die Zahl der Pay-TV-Haushalte heute auf insgesamt zehn Prozent. Trotzdem dürfe man nicht vergessen, dass die Zahl der Abonnenten nach fast fünfzehn Jahren immer noch sehr niedrig sei und in der Hauptsache durch das Verlangen nach Fußballübertragungen angetrieben werde. Gartner schätzt zudem, dass sich in diesem Jahr nur 47.000 Haushalte für IPTV entscheiden werden, bis 2010 soll diese Zahl auf 2,8 Millionen ansteigen. Der Vorteil der IPTV-Anbieter in Deutschland liege aber im Gegensatz zu den Pay-TV-Anbietern in der Interaktivität. So könne man beispielsweise über Sportwetten zusätzliche Umsätze bei Fußballübertragungen generieren.

[Quelle: Ecin.de]

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Michael Eisner steigt bei IPTV-Start-up Veoh ein

Erstellt von Redaktion am 18. April 2006

Der frühere Disney-Chef Michael Eisner wird neuer Director im Verwaltungsrat von Veoh Networks, das Fernsehen über das Internet anbieten will.

Zusammen mit dem Medienkonzern Time Warner und der Bostoner Venture-Capital-Firma Spark Capital investiert Eisner auch in Veoh. Zusammen stecken die Geldgeber 12,5 Millionen Dollar in die Neugründung.
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“ich habe meine ganze Karriere in einer Welt von Torwächtern verbracht”, erklärte Eisner gegenüber dem “Wall Street Journal”. “Erst waren es die Kinos, dann die drei Fernsehnetze, dann Kabel und Satellit. Jetzt haben wir diese allgegenwärtige Fähigkeit, Inhalte auf sehr effiziente Weise zu verbreiten. Ich denke, in zehn Jahren sind wir alle umgeben von dieser Art Veoh-Technik.” Veoh, so Eisner weiter, sei die fünfte oder sechste Medienfirma, in die er mit seiner eigenen Company Tornante Co. LLC investiert habe - die erste allerdings, bei der er seine Geldspritze auch publik mache.

Veoh (”The first Internet Television Peercasting Network”) hat Technik entwickelt, bei der Nutzer ein bis zwei Stunden lange Filme über das Internet laden können. Anders als Sites wie YouTube.com, die Zehn-Minuten-Clips in kleine Bildschirmfenster streamen, kann man bei Veoh die Filme im Vollbildmodus ansehen.

[Quelle: Computerwoche]

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