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IPTV News, Informationen und Know-How

Archiv für April, 2006

Streit um Bundesliga verärgert Telekom

Erstellt von Redaktion am 20. April 2006

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) ist gegen die geplante Zusammenarbeit von Telekom und Premiere.

Dabei soll im Bonner Konzern der Ärger über das Verhalten der Liga steigen. In einer Aufsichtsratssitzung bekräftigten DFL-Verantwortliche erneut, dass es klare Grenzen für die Telekom-Pläne gebe, schreibt die Financial Times heute und bezieht sich dabei auf Fußballkreise.

Die DFL hatte im Dezember die Pay-TV-Rechte zur Live-Ausstrahlung der Ligaspiele an die Kabelfirma Arena für rund 220 Mio. Euro pro Saison verkauft. Zusätzlich wurden an die Telekom für rund 45 Mio. Euro die Internetrechte vergeben. Der Konflik entzündet sich nun daran, wie viel Fernsehen die Telekom mit ihren Rechten veranstalten darf. Und schon Ende April soll klar sein, wo und wie die Spiele ab August zu sehen sind.

Die Telekom will der FTD zufolge nicht nur Internetfernsehen (IPTV) einführen, sondern die Spiele gleichzeitig den Premiere-Kunden übertragen. Premiere soll das Fußballprogramm der Telekom produzieren und bekäme dafür Bundesliga-Inhalte. Das aber könnte den Erfolg von Arena gefährden und damit des wichtigsten Geldgebers der Liga.

Arena stellte mehrmals klar, dass es nur ein Pay-TV-Liveangebot geben wird. Die Telekom und Premiere halten der DFL vor, sie versuche eine künstliche Trennung, die durch die Verträge nicht gedeckt sei. Dass sich IP-Signale auch auf den TV-Schirm bringen lassen, sei von Anfang an klar gewesen, heißt es. Außerdem änderte die DFL die Ausschreibung nachträglich zu Gunsten der TV-Sender so, dass auch sie ihre TV-Bilder über IPTV ausstrahlen dürfen.

Die Ausschreibung sieht vor, dass die Telekom ihre Fußballbilder nur über das Internetprotokoll (IP) senden darf. Praktisch sei das allerdings nicht von Belang. Die Bonner müssen die Bilder nicht zwingend über DSL-Leitungen schicken, sondern könnten Premiere-Abonnenten Fußball auch über Kabel oder Satellit liefern. Die Ausschreibung sehe dies ausdrücklich vor.

Die DFL gebe der EU-Kommission die Schuld, sie zu dieser Ausschreibung gezwungen zu haben. Bei der Telekom, bestätigen laut FTD mit dem Vorgang vertraute Personen, sei die Übertragung des IP-Signals über Premieres herkömmliche Infrastruktur durchgespielt worden. Sollte die Telekom sich auf eine solche Zusammenarbeit mit Premiere einlassen, wäre eine Klage sehr wahrscheinlich, denn Arena möchte die Rechte nach eigener Aussage verteidigen.

[Quelle: Digitalfernsehen.de]

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IPTV in der Umsetzung

Erstellt von Redaktion am 20. April 2006

IPTV ist in aller Munde, was Prognosen und Vorschauen angeht. Richtig konkret wird es erstmals mit einer Software, die die Grenzen zwischen TV und IPTV überbrückt.

TV und IPTV sollen praxisnah zusammengeführt werden. Dafür kooperierten die Unternehmen Grid-TV und NorCom, die eine Lösung für die IPTV-Redaktions- und Programmplanung entwickelten. Dieses Tool erlaubt sowohl den traditionellen TV-Sendern als auch den neuen IPTV-Betreibern, komplette Sendungen und Beiträge automatisch zu distribuieren.

Somit sei es möglich, dass vorhandene komplette Sendungen oder einzelne Beiträge, beliebig und ohne Mehraufwand sowohl über die traditionelle TV-Distribution als auch über IPTV gesendet werden. Beiträge könne man zudem mit unbegrenztem, multimedialem Content, beispielsweise aus den Archiven, beliebig erweitern und über IP senden. Ziel des Tool, so Wolfgang Klein von der NorCom, sei die Vermarktung eines kompletten Pakets, von der Domäne über Produktionstechnik bis hin zur Distribution von Content, an traditionelle TV-und an IPTV-Sender. Vorgestellt werde das Produkt auf der Messe ‚National Association of Broadcasters’ in Las Vegas.

[Quelle: ECIN]

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Carrier DNS:NET gewinnt prominenten Neukunden aus der Medienbranche: Sabine Christiansen

Erstellt von Redaktion am 20. April 2006

IPTV DNS NetTV 21 GmbH entscheidet sich bei Erweiterung der IT-Infrastruktur für DNS:NET

Berlin, 20.04.2006 - Die TV 21 GmbH Fernsehproduktion von Sabine Christiansen und Dr. Michael Heiks hat sich für die Zusammenarbeit mit dem Sprach-Daten-Carrier DNS:NET entschieden. TV 21 produziert Deutschlands erfolgreichste Talksendung “Sabi-ne Christiansen”. Weitere namhafte Politik-Sendungen aus dem Haus TV 21 sind “Studio Friedman” (N24), “Späth am Abend” (n-tv) oder “Fakt ist…” (MDR) sowie “Globalplayers with Sabine Christiansen” zusammen mit CNBC Europe.

“Technologie Know How und Medienkompetenz kommen hier in perfekter Kombination zusammen. Die DNS:NET verfügt über die passende Infrastruktur und Lösungen, die dem schnell wachsenden Medienmarkt Rechnung tragen. Außerdem finden wir hier kompeten-te Ansprechpartner für konvergente Systeme und zukünftige Technologien wie z.B. IPTV. Mit DNS:NET haben wir einen Partner, der uns innovative Lösungen Best in Class und Best in Price liefert”, so Stefan Tannhäuser, IT-Leiter der TV 21 GmbH.

Alexander Lucke, CEO der DNS:NET: “Über die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit TV21 freuen wir uns. Seit Jahren betreuen wir namhafte Medienunternehmen und Portale mit Access-Produkten und -Lösungen in unseren bundesweiten Hightech DataCentern. Wir wissen natürlich, dass es im Medienbusiness hauptsächlich um Skalierbarkeit und schnelle Reaktionszeiten geht. Dies betrifft besonders erfolgreiche Sendungen, die mit hohen Zugriffsraten rechnen und Schwerpunktthemen innerhalb kürzester Zeit umsetzen wollen.”

Der Vertrag beinhaltet die Bereitstellung von hochwertiger DataCenter Infrastruktur, die Anbindung ans Hochgeschwindigkeitsnetz der DNS:NET im Berliner DNS:DataCenter sowie bei Bedarf den 24/7 Service durch die IT-Experten der DNS:NET. Das Berliner DataCenter wurde erst kürzlich im Star Audit Verfahren des eco e.V. hinsichtlich Qualität und Sicherheit zertifiziert.

DNS:NET bietet seine Full Service Dienstleistungen ausschließlich in HighTech Rechen-zentren an. Diese zeichnen sich durch biometrische Zugangskontrollen, eine lückenlose Alarm- und Kamera¬über¬wachung sowie vollständig redundante Klima- und Notstromag-gregate aus. Die direkte Einbindung in ein internationales Glasfaserbackbone sorgt dafür, dass beliebig skalierbare Bandbreiten zur Verfügung stehen.
DATA:SPACE http://www.dns-net.de/…

Über die DNS:NET
http://www.dns-net.de
Die DNS:NET Internet Service GmbH gehört zu den Full-Service IP-Carriern in Deutsch-land. Grundlage für die DNS:NET Services sind die eigene bundesweit flächendeckende Infrastruktur sowie die Premiumpartnerschaft mit Level(3) und weiteren weltweit agieren-den Infrastrukturpartnern. DNS:NET ist in 5 Großrechenzentren in Deutschland präsent, die Standorte befinden sich in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt/Main, München. International ist DNS:NET über Partner in London, Paris, New York und an mehr als 70 weiteren Standorten vertreten.

Mit einem aus High-End Rechenzentren inkl. Hosting/Housing/Colocation, Voice over IP, Firmen-Vernetzungen, Internet-Access und Funktechnologien bestehenden Dienst¬leistungs¬portfolio wird das gesamte Spektrum von IP-basierten Services für Geschäfts-kunden angeboten. Zudem ist die DNS:NET einer der TOP 10 Anbieter von Domainservi-ces für Internet-Provider mit mittlerweile mehr als 600 Resellern und als eines von ledig-lich einer Hand voll deutschen ICANN-Mitgliedern mit der Vergabe von inter¬nationalen Domains betraut.

Die DNS:NET GmbH ist im eco-Verband, in den Organisationen RIPE (Vergabestelle für europäische IP-Adressen) und der DENIC (Vergabestelle für deutsche Domainnamen) vertreten. DNS:NET ist Gründungsmitglied des Berliner Peering Points BCIX und stellt einen der Vorstände.

Über die TV 21 GmbH
http://www.tv21.de

Ansprechpartner für die Redaktionen:

DNS:NET
Claudia Burkhardt, Ltg. Corporate Communications DNS:NET
Mail: claudia.burkhardt@dns-net.de,
Tel. : +49- 30-66765-128, Fax. : +49- 30-66775-328

TV 21 Fernsehproduktion GmbH
Presseprecher
Michael Ortmanns
TV 21 Fernsehproduktion GmbH
SABINE CHRISTIANSEN
Mail: presse@sabine-christiansen.de)
Tel.: +49-30-590035540, Fax. :+49-30-590035555

Ansprechpartner:

Frau Claudia Burkhardt
E-Mail: claudia.burkhardt@dns-net.de
Telefon: 030-667 65 128
Fax: 030-667 65 328
Zuständigkeitsbereich: DNS:NET Presseabteilung

Über DNS:NET:
Über die DNS:NET Internet Service GmbH

Die DNS:NET gehört zu den Sprach-Daten-Carriern in Deutschland. Grundlage für die DNS:NET Services sind die eigene bundesweit flächendeckende Infrastruktur sowie die Premiumpartnerschaft mit Level(3) und weiteren weltweit agierenden Infrastrukturpartnern. DNS:NET ist in 5 Großrechenzentren in Deutschland präsent, die Standorte befinden sich in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt/Main, München. International ist DNS:NET über Partner in London, Paris, New York und an mehr als 70 weiteren Standorten vertreten.

Mit einem aus High-End Rechenzentren inkl. Hosting/Housing/Colocation, Voice over IP, Firmen-Vernetzungen, Internet-Access und Funktechnologien bestehenden Dienst¬leistungs¬portfolio wird das gesamte Spektrum von IP-basierten Services für Geschäftskunden angeboten. Zudem gehört die DNS:NET zu den Top 10 Anbietern von Domainservices für Internet-Provider mit mittlerweile mehr als 600 Resellern. Seit 2005 agiert das Unternehmen als zugelassene Telefongesellschaft und bietet alle klassischen und IP-Telefonieleistungen inklusive Sonderrufnummern an.

Die DNS:NET GmbH ist im eco-Verband, in den Organisationen ICANN, RIPE (Vergabestelle für europäische IP-Adressen) und der DENIC (Vergabestelle für deutsche Domainnamen) vertreten. DNS:NET ist Gründungsmitglied des Berliner Peering Points BCIX und stellt einen der Vorstände.

http://www.dns-net.de

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Telefonica und Lucent arbeiten bei Einführung von IPTV zusammen

Erstellt von Redaktion am 20. April 2006

Der Telekommunikationsausrüster Lucent Technologies unterstützt als Partner der spanischen Telefonica die weltweite Einführung von IPTV-Diensten durch den Telekommunikationskonzern. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute in Miami, Florida, von Cesar Alierta, Chef der Telefonica, und Lucent-Chefin Patricia Russo unterzeichnet.

Danach übernimmt Lucent die weitere Entwicklung und Netzeinführung von Telefonicas IPTV-Middleware-Plattform “Imagenio” und entwickelt neue Funktionalitäten. Zudem vermarktet Lucent die Plattform weltweit an Service Provider. Zu diesem Zweck gründet Lucent Forschungs- und Entwicklungszentren für IPTV in Madrid und Huesca (Spanien) sowie in Sao Paulo, Brasilien, um den lateinamerikanischen Markt zu bedienen. Alle drei Zentren werden mit den Bell Labs kooperieren. Lucent Worldwide Services, die Dienstleistungssparte von Lucent, integriert die Multi-Vendor-IPTV-Ausrüstung zunächst in Telefonicas Netzen in Brasilien, Chile, Spanien und Tschechien. In Zukunft sollen weitere Länder folgen.

Wie Vicente San Miguel, General Director für Infrastructure und Information Systems der Telefonica erklärte, hat man mit Lucent bereits bei der Markteinführung des IPTV-Dienstes “Imagenio” in Spanien zusammengearbeitet, wo man heute mehr als 250.000 Kunden bediene.

Der IPTV-Dienst “Imagenio” bietet Abonnenten in Spanien die digitale Übertragung von TV- und Audio-Inhalten. Mit dem Video-on-Demand-Service können Zuschauer Filme, Dokumentationen, Konzerte, Fernsehshows und Nachrichtensendungen zu beliebiger Zeit sehen und diese mit den von einer DVD bekannten Funktionen steuern (einschließlich Play, Stopp, Vorlauf, Rücklauf, Pause, automatische Sprachauswahl)

[Quelle: de.internet.com]

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Arena gibt Premiere keine Sublizenz für Bundesliga

Erstellt von Redaktion am 19. April 2006

Köln - Der neue Inhaber der Bundesliga-Pay-TV-Rechte will der Premiere AG keine Sublizenz erteilen und habe dem Pay-TV-Konzern erneut eine klare Absage erteilt.

IPTV PremiereDie Wahscheinlichkeit, dass Arena noch einen Vertrag mit dem Satellitenbetreiber SES Astra schließe, an dem Premiere mitverdienen würde, sei “nicht signifikant”.

Die Kampagne für das eigene Bundesliga-Bezahlangebot will Arena Ende April/Anfang Mai starten und setzt dabei auf unabhängige Lösungen. Grund für eine Zusammenarbeit zwischen Arena und Premiere wäre eine Teilung von Risiko und Ertrag gewesen, so der Arena-Sprecher. Doch Arena will nun eine eigene Plattform für Satellitenkunden gründen und den Ertrag nicht mehr teilen.

Unity Media-Tochter Arena hat Verträge mit einer Tochter des Österreichischen Rundfunks und SES Astra geschlossen. Der ORF stellt das Satellitensendezentrum bereit, ausgestrahlt wird über SES Astra. Denkbar wäre auch ein weiterer Vertrag mit der SES-Astra-Tochter APS, der die Nutzung des von Premiere verwendeten Sendezentrums ermöglicht. Eine Vereinbarung zwischen Arena und APS hätte Premiere finanziell weitergeholfen, denn der Unterföhringer Bezahlfernsehsender hatte sein Satellitensendezentrum an SES Astra verkauft, sich aber eine Umsatzbeteiligung gesichert, falls andere Pay-TV-Anbieter diese Plattform nutzen würden.
Die aktuelle Lösung sei weniger kundenfreundlich und koste Arena auch mehr, da sich alle Zuschauer, die das IPTV ArenaArena-Bundesliga-Angebot per Satellit empfangen wollen, neue Empfangsdecoder anschaffen müssen. Unity Media bereite sich zudem darauf vor, auch die Kunden seiner Töchter Ish und Iesy mit neuen Empfangsgeräten auszustatten, damit sie Live-Bundesliga-Spiele empfangen können.

Zumindest technisch sollten Kunden von Kabel Deutschland und Kabel Baden-Württemberg keine Probleme haben. Sie könnten ihre bisherigen Receiver weiterhin benutzen, wenn sie Arena-Kunde werden wollten, versicherte Arena. Im Gegensatz zu Premiere sieht Arena die Deutsche Telekom, die ein Bundesliga-Bezahlangebot per IPTV anbieten will, als ernsthafte Konkurrenz. Das Kundenziel des Bundesliga-Rechteinhabers liege trotz Telekom-Konkurrenz bei 3 und 3,5 Millionen in drei Jahren. Premiere zählte zum Jahresende knapp 3,57 Millionen Abonnenten.

[Quelle: Digitalfernsehen.de]

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Öffentlich-rechtliches Fernsehen in den USA will per IPTV senden

Erstellt von Redaktion am 19. April 2006

Das öffentlich-rechtliche Public Broadcasting System (PBS) will in den USA seine Fernsehinhalte künftig auch per IPTV verbreiten.

Das kündigte das Unternehmen am Dienstag an. Den Angaben zufolge stehen nicht alle Inhalte kostenfrei zur Verfügung. Um das Angebot, das unter anderem hochwertige Dokumentationen beinhaltet, zu vermarkten, soll nun ein Technologiepartner gesucht werden. Vorstellbar sei eine Kooperation mit Apple, um TV-Beiträge über iTunes gegen eine geringe Gebühr anzubieten, hieß es. Anders als in Deutschland, wo Rundfunk staatsfern sein muss, bezieht das öffentlich-rechtliche Fernsehen in den USA einen großen Teil seiner Einnahmen aus Steuermitteln.

[Quelle: Sat+Kabel]

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Giga Digital startet zweiten IPTV-Kanal Giga2 im Sommer

Erstellt von Redaktion am 19. April 2006

IPTV Giga Digital Der über Astra 19.2 Grad Ost ausgestrahlte Spielesender Giga Digital will im Sommer seinen zweiten IPTV-Kanal Giga2 starten.

Das sagte Senderchef Jens Hilgers am Mittwoch in Köln. Giga setze mit der digitalen Verbreitung per Astra und über das Internet-Fernsehen auf die Verbreitungswege mit dem größten Wachstumspotential, hieß es. Weitere Details oder ein exakter Starttermin wurden zunächst nicht bekannt. Unter IPTV verstehen Experten die Verbreitung von Fernsehinhalten über breitbandiges Internet.

[Quelle: Sat+Kabel]

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IPTV auf Realität abgekühlt

Erstellt von Redaktion am 19. April 2006

Trotz des Hypes um IPTV wird es in Deutschland nicht so schnell zu Sache gehen. Einen großen Vorteil haben die IPTV-Anbieter aber gegenüber traditionellen Pay-TV-Anbietern: die Interaktivität.

Die Anbieter von IPTV in Westeuropa werden es auch in Zukunft nicht leicht haben, meinen die Experten von Gartner und begründen das mit der bestehenden Infrastruktur. Denn die vorhandenen Angebote der Pay-TV-Anbieter und der terrestrischen Free-to-Air-Provider sind qualitativ nicht unattraktiv. So müssten die IPTV-Carrier erst einmal mit niedrigpreisigen Services und Bundles genügend Abonnenten gewinnen. Entsprechend langsam soll der Umsatz aus diesen Diensten steigen. Gartner prognostiziert einen Anstieg von 336 Millionen Euro in 2006 auf drei Milliarden Euro in 2010. Im Jahr 2006 soll die jährliche Wachstumsrate für IPTV noch bei 98 Prozent liegen, zum Ende der Dekade dann nur noch bei 22 Prozent.

In Deutschland sind traditionell die Pay-TV-Abnehmer spärlicher gesät, auch aufgrund der vielen Free-TV-Kanäle. Gartner schätzt die Zahl der Pay-TV-Haushalte heute auf insgesamt zehn Prozent. Trotzdem dürfe man nicht vergessen, dass die Zahl der Abonnenten nach fast fünfzehn Jahren immer noch sehr niedrig sei und in der Hauptsache durch das Verlangen nach Fußballübertragungen angetrieben werde. Gartner schätzt zudem, dass sich in diesem Jahr nur 47.000 Haushalte für IPTV entscheiden werden, bis 2010 soll diese Zahl auf 2,8 Millionen ansteigen. Der Vorteil der IPTV-Anbieter in Deutschland liege aber im Gegensatz zu den Pay-TV-Anbietern in der Interaktivität. So könne man beispielsweise über Sportwetten zusätzliche Umsätze bei Fußballübertragungen generieren.

[Quelle: Ecin.de]

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TV und IPTV in vollständiger Konvergenz

Erstellt von Redaktion am 18. April 2006

TV und IPTV in vollständiger Konvergenz / Erste Redaktions- und Programmplanung für TV und IPTV

NAB 2006, Halle Central 3, Stand C6333 B/C

München/Grünwald, 18.04.2006 - Durch eine Kooperation zwischen Grid-TV, dem führenden Anbieter von IP-basierten Fernsehsendern, und der NorCom AG, Anbieter für multimediale Redaktionssysteme und Archive rücken die beiden Welten TV und IPTV immer stärker zusammen.

Als erste gemeinsame neue Lösung stellen die beiden Unternehmen nun eine Redaktions- und Programmplanung für IPTV vor, die es sowohl den traditionellen TV-Sendern als auch den neuen IPTV-Betreibern erlaubt, komplette Sendungen und Beiträge automatisch zu distribuieren. Die Lösung basiert auf NCPower, der Suite für crossmediale Produktion, Management und Archivierung von Formaten wie Nachrichten, und TV-Edit 5.0 HD, einer Software für die Programmplanung über IP-basierte Medien.

Somit ist es möglich, dass vorhandene komplette Sendungen oder einzelne Beiträge, beliebig und ohne Mehraufwand über die unterschiedlichsten Kanäle (traditionelle Distribution und nun IPTV) gesendet werden. Damit wird allen Internet-Usern ermöglicht, diese Sendungen und Beiträge einfach und überall anzusehen.

Vorhandene Sendungen können komplett oder auch in Auszügen nach Ressorts ohne Aufwand per Knopfdruck ins Netz konvertiert und gesendet werden. Des Weiteren können neue Beiträge für IPTV nun professionell mit dem NCPower Redaktionssystem einfach gestaltet und gesendet werden. Aufgrund der flexiblen und günstigen Übertragung können außerdem Beiträge mit unbegrenztem, multimedialem Content zum Beispiel aus den Archiven beliebig erweitert werden und über IP gesendet werden.

NorCom und Grid-TV ermöglichen die HDTV-Distribution und Programmplanung über IP-basierte Medien. “Vor allem im Bereich der Distribution wird HDTV-over-IP den herkömmlichen Markt ergänzen und in Zukunft eine weitaus größere Rolle spielen als heute angenommen wird”, sagt Ingo Wolf, Gründer der Grid-TV Deutschland GmbH.

NCPower von NorCom stellt mit der Nutzung des neuen Kanals IPTV ein weiteres Mal die Flexibilität bei der Unterstützung aller traditioneller und auch neuer Medien und die Neutralität der Kanäle unter Beweis.

“Das Ziel der Zusammenarbeit ist die Vermarktung eines kompletten Pakets (von der Domäne über Produktionstechnik bis hin zur Distribution von Content) an traditionelle TV-und an IPTV-Sender sowie die Eröffnung neuer Märkte auf internationaler Ebene”, so Wolfgang H. Klein, COO Broadcast/Media der NorCom AG.

Die neue Lösung stellen die Kooperationspartner auf der NAB (National Association of Broadcasters) im Bavarian Pavillion an den Ständen C6333 B (Grid-TV) und C6333 C (NorCom) vor. Die weltweit größte Messe für Medientechnologie findet vom 24. bis 27. April in Las Vegas statt.

Über NorCom:
Die NorCom Information Technology AG ist einer der führenden Anbieter von e-business und Media-Lösungen mit Standorten in Deutschland und Skandinavien. Das am Geregelten Markt notierte Unternehmen (DE0005250302) bietet Kunden aus den European Top 100 individuelle Consulting-Dienstleistungen und eigene Software-Lösungen aus einer Hand.

Das Dienstleistungsspektrum umfasst das Projektmanagement und die Gesamtverantwortung großer komplexer Projekte, Geschäftsprozessdefinition, die Integration von komplexen Anwendungsstrukturen sowie die Überführung von Geschäftsprozessen in sichere Business Lösungen. NCPower ist die Suite für crossmediale (TV, Radio, Internet, Mobile Telefonie) Produktion, Management und Archivierung rund um Formate wie z.B. Nachrichten. NCPower bietet eine moderne Java- und XML-Plattform für die einheitliche Erstellung von multimedialen Inhalten sowie für die nahtlose Systeme-Integration.

Zu den Kunden zählen vor allem Unternehmen aus der Finanzwelt, dem Mediensektor, der Telekommunikation sowie Behörden. Im Geschäftsjahr 2005 erzielte NorCom einen Umsatz von rund 25 Mio. Euro.

Ansprechpartner:

Frau Andrea Finkel
E-Mail: a.finkel@konzept-pr.de
Telefon: 0821 - 343 00 15
Fax: 0821 - 343 00 77

Herr Ingo Wolf
E-Mail: info@grid-tv.com
Telefon: 089 - 744 88 88-11
Fax: 089 - 744 88 88-99

[Quelle: Pressebox]

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Studie: IPTV bringt Preise beim Kabelfernsehen ins Rutschen

Erstellt von Redaktion am 18. April 2006

Ein stärkerer Wettbewerb zwischen IPTV und klassischem Kabelfernsehen könnte Konsumenten mittelfristig Preissenkungen von bis zu 22 Prozent bescheren.

Das ist das Ergebnis einer Studie der University of California (USA), die am Montag vorgelegt wurde. Demnach könnten die durchschnittlichen monatlichen Bezugspreise für Kabel- und Pay-TV von umgerechnet 46 Euro auf 36 Euro absinken. Allein für die rund 11,5 Millionen TV-Haushalte in Kalifornien bedeute dies eine Einsparung von einer Milliarde Euro jährlich, hieß es.

Nach Angaben des Branchendienstes “CNet” haben sich die Gebühren für das in den USA vorherrschende Kabel in den vergangenen Jahren um knapp 8 Prozent erhöht. Dabei spielte auch der mangelhaft Wettbewerb eine große Rolle.

Wie schnell sich IPTV-Dienste in Nordamerika durchsetzen, hängt allerdings auch vom Gesetzgeber ab: Derzeit müssen Unternehmen wie AT&T für jede Stadt oder größere Region Vereinbarungen mit lokalen Behörden zur Einspeisung von TV-Signalen über Telekommunikationsleitungen abschließen. Eine zentrale Stelle gibt es noch nicht.

[Quelle: Sat+Kabel]

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